Bundesprojekt INTEGRA (abgeschlossen)
Projekt zur Implementierung und Qualifizierung integrierter, regionalisierter Angebotsstrukturen in der Jugendhilfe am Beispiel von 5 Regionen
http://www.igfh.de/integra (Diese Seiten werden seit Projektende nicht mehr aktualisiert!)
Ein Umbau der Jugendhilfe in Richtung auf eine stärker präventiv ausgerichtete, integrierte und regionalisierte Angebotsstruktur erzieherischer Hilfen mit den Zielen
präventiv ausgerichtete Hilfen. Dies beinhaltet ein offensives Verständnis von Jugendhilfe als einer Querschnittsaufgabe kommunaler Sozialpolitik, das Bearbeiten der Frage, welche (sozialpädagogischen) Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien in einem Gemeinwesen notwendig, nützlich und brauchbar sind, um den in § 1 KJHG formulierten Zielsetzungen nahezukommen.
integrierte Hilfen Dies meint, dass sozialpädagogische Hilfen für junge Menschen und ihre Familien flexibel an deren jeweiligen Bedürfnissen orientiert angeboten werden, gemäß der Leitlinie der "Hilfen aus einer Hand". Integrierte Hilfen stehen zugleich für den Versuch, Hilfen so zu organisieren, dass Probleme bzw. Jugendliche möglichst nicht ausgegrenzt werden.
regionalisierte Hilfen Dies steht dafür, dass Hilfen am Lebensfeld der Betroffenen ansetzen, die Ressourcen des jeweiligen Gemeinwesens - auch durch Vernetzung mit anderen gesellschaftlichen Institutionen wie Schule, Kindergarten, Jugendhaus etc. - einbeziehen und dessen Selbsthilfepotentiale erhöhen sollen. Dies steht auch für den deutlichen Vorrang regionaler Versorgung und gegen überregionale Unterbringung.
Aufgaben der Regional-ModeratorInnen sind u.a. - Kooperationen zwischen Trägern und Fachkräften zu fördern, - MitarbeiterInnen in Bezug auf den INTEGRA-Reformprozess zu qualifizieren und Verfahren der Qualitätssicherung zu entwickeln sowie - die Erfahrungen mit dem regionalen Reformprozess zu dokumentieren und auszuwerten.
Aufgaben der Zentralstelle sind u.a. - die Kommunikation zwischen den Projektstandorten sowie zwischen dem Projekt und der Fachöffentlichkeit zu sichern, - Konzepte und Arbeitshilfen für die Regionen zu entwickeln, - die regionalen Reformprozesse vergleichend zu evaluieren, überregional bedeutsame Trends zu identifizieren und diesbezügliche Erfahrungen über Fachtagungen und Publikationen bekanntzumachen.
Eine Kurzfassung des Abschlussberichtes zum download finden Sie hier: